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PDF-Check: Ist Ihr PDF barrierefrei?
PDF hochladen und in unter einer Minute wissen, ob Screenreader damit klarkommen: Tags, Lesereihenfolge, Alt-Texte, Formularfelder, Titel und Sprache, geprüft nach den PDF/UA-Kernkriterien. Mit Bericht und Behebungs-Anleitung, kostenlos.
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Welches PDF prüfen wir?
Wir prüfen Tags, Lesereihenfolge, Alt-Texte, Formularfelder, Titel, Sprache und mehr. Sie können live zusehen.
- Die Prüfung läuft in einer isolierten Umgebung, Ihr Dokument wird nur analysiert, nie geöffnet oder ausgeführt.
- Die Datei selbst wird nach der Prüfung verworfen, nur der Bericht bleibt für Sie abrufbar.
- Dauert je nach Seitenzahl unter einer Minute.
Der Check liefert eine automatisierte technische Prüfung der maschinell testbaren PDF/UA-Kriterien, keine Rechtsberatung und keine vollständige Konformitätsbewertung. Für den kompletten Nachweis gehört eine manuelle Prüfung dazu.
Warum PDF-Barrierefreiheit gerade jetzt zählt
PDFs sind das meistübersehene Kapitel der digitalen Barrierefreiheit. Dabei stehen sie in denselben Gesetzen wie Websites.
Formulare, Rechnungen, Verträge, Anleitungen, Broschüren: Ein großer Teil der wirklich wichtigen Informationen liegt nicht auf Webseiten, sondern in PDF-Dateien. Und genau dort scheitern Menschen mit Behinderungen am häufigsten. Ein PDF ohne Tags liest sich für einen Screenreader wie ein Buch, dessen Seiten lose durcheinandergewürfelt wurden. Ein gescanntes PDF ist noch schlimmer: Es enthält gar keinen Text, nur Fotos von Text.
Rechtlich ist die Lage klarer, als viele denken. Für öffentliche Stellen verlangen BGG und BITV 2.0 seit Jahren barrierefreie Dokumente. Für Unternehmen gilt seit dem 28. Juni 2025 das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG), und das erfasst nicht nur die Website selbst, sondern auch Dokumente, die Teil der Dienstleistung sind: das Vertrags-PDF im Online-Abschluss, die Rechnung im Shop, das Antragsformular der Bank. Technische Grundlage ist die europäische Norm EN 301 549, die für Dokumente ein eigenes Kapitel hat, und der internationale Standard PDF/UA (ISO 14289).
Die gute Nachricht: PDF-Barrierefreiheit ist messbar und machbar. Die meisten Probleme entstehen beim Export aus Word, InDesign und Co. und lassen sich dort auch beheben, wenn man weiß, wo sie stecken. Genau das zeigt Ihnen dieser Check: jedes automatisiert erkennbare Problem, mit Seitenzahl, Schweregrad und einer Anleitung, wie Sie es loswerden.
Das prüft der PDF-Check, Punkt für Punkt
Die automatisiert prüfbaren Kernkriterien aus PDF/UA und Matterhorn-Protokoll, übersetzt in verständliches Deutsch:
Tag-Struktur
Das Fundament: Ohne Tags kennt ein Screenreader weder Überschriften noch Absätze, Listen oder Tabellen. Wir prüfen, ob das Dokument getaggt ist und die Struktur für assistive Technologien bereitsteht.
Textebene & Scans
Besteht eine Seite nur aus Bildern, ist sie für Screenreader unsichtbar und für die Suche wertlos. Wir erkennen gescannte Seiten und Seiten ohne echten Text zuverlässig.
Alternativtexte
Jede informative Abbildung braucht eine Textalternative. Wir zählen alle getaggten Bilder und melden jede Grafik, der ein Alternativtext fehlt, mit Seitenzahl.
Formularfelder
Ausfüllbare PDFs sind ein Klassiker bei Behörden und Unternehmen. Wir prüfen, ob jedes Feld eine Beschriftung (Tooltip) hat, ohne die Screenreader nur »Eingabefeld« ankündigen.
Dokument-Titel
Der Titel ist das Erste, was vorgelesen wird. Wir prüfen, ob ein Titel hinterlegt ist und ob das Dokument ihn auch anzeigt statt des Dateinamens.
Dokument-Sprache
Ohne Sprachangabe liest die Sprachausgabe deutschen Text mit englischer Betonung vor. Wir prüfen, ob die Hauptsprache des Dokuments sauber deklariert ist.
Überschriften-Hierarchie
Screenreader-Nutzer springen von Überschrift zu Überschrift. Wir prüfen, ob Überschriften getaggt sind und die Ebenen lückenlos aufeinander aufbauen.
Tabellen & Kopfzellen
Ohne getaggte Kopfzellen wird jede Datentabelle zum Zahlensalat. Wir finden Tabellen, deren Zellen keiner Spalte oder Zeile zugeordnet werden können.
Lesezeichen, Tab-Reihenfolge & mehr
Dazu kommen Lesezeichen bei langen Dokumenten, die Tab-Reihenfolge für Tastatur-Nutzer, Schrift-Einbettung, Screenreader-Berechtigungen und die PDF/UA-Kennzeichnung.
Mit Textebene oder gescannt: Wir prüfen beides richtig
Zwei grundverschiedene Ausgangslagen, zwei verschiedene Wege zur Lösung. Der Check erkennt automatisch, welchen Fall Sie haben.
PDFs mit echtem Text
Exportiert aus Word, InDesign oder einem anderen Programm. Hier geht die Prüfung in die Tiefe: Wir lesen die komplette Tag-Struktur, jede Abbildung, jede Tabelle und jedes Formularfeld, prüfen Überschriften, Titel, Sprache, Lesezeichen und Schrift-Einbettung. Das Ergebnis ist eine konkrete Aufgabenliste, meist lösbar direkt im Quelldokument.
Gescannte PDFs ohne Text
Der Check erkennt Seiten, die nur aus Bildern bestehen, und benennt das Problem beim Namen: Ohne Textebene ist das Dokument für Screenreader unsichtbar, egal wie gut der Scan aussieht. Statt Ihnen eine lange Fehlerliste zu zeigen, die am Kern vorbeigeht, bekommen Sie den einen Weg, der wirklich hilft: Texterkennung (OCR) plus Tagging, mit Anleitung.
So funktioniert der PDF-Check
Kein Software-Download, keine Installation, keine Testphase. Hochladen, zusehen, Bericht lesen.
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PDF hochladen
Datei auswählen oder einfach in den Browser ziehen, bis 20 MB. Die Prüfung startet sofort, ohne Registrierung.
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Live zusehen
Die Analyse läuft in einer isolierten Umgebung und meldet jeden Schritt: Struktur, Seiten, Bilder, Formulare. Sie sehen live, was gerade geprüft wird.
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Ergebnis sehen
Score, Probleme und Schweregrade auf einen Blick, ehrlich und ohne Schönfärberei. Kritisches steht oben, Kleinigkeiten unten.
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Bericht erhalten
Der vollständige Bericht mit jeder Fundstelle und einer Behebungs-Anleitung pro Problem, kostenlos per E-Mail und jederzeit abrufbar.
Und was passiert mit meiner Datei?
Die Analyse läuft in einer isolierten Umgebung ohne Internetzugang. Ihr PDF wird ausschließlich strukturell untersucht, eingebettete Skripte werden nie ausgeführt. Nach der Prüfung wird die Datei verworfen; gespeichert bleibt nur der Bericht mit einer Vorschau der ersten Seite, damit Sie ihn später wieder öffnen können.
Sechs Irrtümer über barrierefreie PDFs
Die häufigsten Fehleinschätzungen aus der Praxis, und was stattdessen stimmt.
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»Das PDF sieht doch gut aus«
Optik sagt nichts über Barrierefreiheit. Ein perfekt gestaltetes PDF kann für Screenreader komplett unlesbar sein: keine Tags, keine Lesereihenfolge, keine Alternativtexte. Barrierefreiheit entsteht in der Dokumentstruktur, nicht im Layout.
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»Wir haben es doch aus Word exportiert«
Der Word-Export kann barrierefreie PDFs erzeugen, aber nur, wenn das Quelldokument sauber aufgebaut ist: echte Überschrift-Formatvorlagen, Alternativtexte an Bildern, richtige Export-Einstellungen. Ein Klick auf »Speichern als PDF« allein reicht selten.
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»Ein Scan mit gutem Kontrast reicht«
Ein gescanntes Dokument ist ein Foto. Es enthält keinen Text, den ein Screenreader vorlesen, eine Suche finden oder ein Nutzer vergrößern könnte. Ohne Texterkennung (OCR) und anschließendes Tagging bleibt ein Scan eine geschlossene Tür.
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»PDFs betrifft das Gesetz nicht, nur Websites«
Doch. Die EN 301 549 hat ein eigenes Kapitel für Dokumente, die BITV verpflichtet öffentliche Stellen ausdrücklich auch bei PDFs, und beim BFSG gehören Dokumente dazu, die Teil der Dienstleistung sind: Formulare, Verträge, Rechnungen, Anleitungen.
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»Das Original ist barrierefrei, der Rest egal«
Veröffentlicht zählt. Wenn die barrierefreie Word-Datei intern bleibt und online ein unzugängliches PDF liegt, ist das Angebot nicht barrierefrei. Geprüft wird, was Nutzer tatsächlich herunterladen.
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»Einmal barrierefrei, immer barrierefrei«
Jede neue Version eines Formulars oder einer Broschüre kann Barrieren neu einführen, etwa wenn eine Kollegin ohne Export-Einstellungen speichert. Wiederkehrende Dokumente gehören in jede Veröffentlichungs-Routine geprüft.
Wichtiger Hinweis zur Aussagekraft
Dieser Check ist eine automatisierte technische Prüfung der maschinell testbaren PDF/UA-Kernkriterien. Er stellt keine Rechtsberatung dar und bescheinigt keine vollständige PDF/UA- oder EN-301-549-Konformität. Punkte wie die inhaltliche Qualität von Alternativtexten, die Logik der Lesereihenfolge und Farbkontraste erfordern eine manuelle Prüfung.
Ob und in welchem Umfang gesetzliche Pflichten (BFSG, BGG, BITV 2.0) für Ihre Dokumente gelten, klärt verbindlich nur eine anwaltliche Prüfung. accessibility-check.ai übernimmt keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder rechtliche Wirksamkeit der Ergebnisse.
Häufige Fragen zum PDF-Check
Was bedeutet barrierefreies PDF überhaupt?
Ein barrierefreies PDF können auch Menschen mit Behinderungen vollständig nutzen: Screenreader lesen es in der richtigen Reihenfolge vor, Bilder haben Textalternativen, Formulare sind beschriftet, Tastatur-Navigation funktioniert und Titel wie Sprache sind hinterlegt. Der technische Standard dafür ist PDF/UA (ISO 14289), der auf den Prinzipien der WCAG aufbaut.
Was ist PDF/UA?
PDF/UA (Universal Accessibility) ist die internationale Norm für barrierefreie PDF-Dokumente, veröffentlicht als ISO 14289. Sie legt fest, wie Tags, Lesereihenfolge, Alternativtexte, Metadaten und Formulare aufgebaut sein müssen, damit assistive Technologien das Dokument zuverlässig ausgeben können. Die zugehörigen Prüfregeln sind im Matterhorn-Protokoll beschrieben.
Welche PDFs müssen rechtlich barrierefrei sein?
Öffentliche Stellen müssen nach BGG und BITV 2.0 grundsätzlich alle veröffentlichten Dokumente barrierefrei anbieten. Für Unternehmen gilt seit dem 28. Juni 2025 das BFSG: Dokumente, die Teil einer erfassten Dienstleistung sind, etwa Verträge, Rechnungen, Formulare oder Produktanleitungen im E-Commerce, Banking oder Ticketverkauf, gehören zur Dienstleistung und müssen zugänglich sein.
Was prüft dieser PDF-Check konkret?
Die automatisiert prüfbaren PDF/UA-Kernkriterien: Tag-Struktur, Textebene (Scan-Erkennung), Alternativtexte an Abbildungen, Beschriftung von Formularfeldern, Dokument-Titel und -Sprache, Überschriften-Hierarchie, Tabellen-Kopfzellen, Lesezeichen, Tab-Reihenfolge, Schrift-Einbettung, Screenreader-Berechtigungen und die PDF/UA-Kennzeichnung.
Kann ein automatischer Check PDF/UA-Konformität bestätigen?
Nein, und wer das verspricht, ist unseriös. Automatisch prüfbar ist ein wichtiger Teil der Kriterien, aber ob ein Alternativtext inhaltlich stimmt, die Lesereihenfolge logisch ist und Kontraste ausreichen, kann nur ein Mensch beurteilen. Unser Bericht kennzeichnet diese Punkte klar als manuell zu prüfen.
Was passiert mit meiner hochgeladenen Datei?
Die Prüfung läuft in einer isolierten Umgebung ohne Internetzugang. Ihr PDF wird nur analysiert, nie geöffnet im klassischen Sinn und nie ausgeführt; eingebettete Skripte werden grundsätzlich ignoriert. Nach der Analyse wird die Datei verworfen. Gespeichert wird nur der Prüfbericht mit einer kleinen Vorschau der ersten Seite, damit Sie ihn wieder aufrufen können.
Mein PDF ist ein Scan. Was jetzt?
Der Check erkennt das und sagt es Ihnen ehrlich: Ein Scan ohne Textebene ist die schwerste Barriere überhaupt. Der Weg zur Lösung führt über Texterkennung (OCR), zum Beispiel in Adobe Acrobat Pro, und anschließendes Tagging. Noch besser: das ursprüngliche Textdokument suchen und daraus ein sauberes PDF exportieren.
Wie mache ich mein PDF barrierefrei?
Am wirtschaftlichsten ist der Weg über das Quelldokument: Überschriften mit echten Formatvorlagen, Alternativtexte an Bildern, Tabellen mit Kopfzeilen, Titel und Sprache in den Dokumenteigenschaften, dann mit aktivierten Barrierefreiheits-Optionen exportieren. Bestehende PDFs lassen sich in Acrobat Pro nachträglich taggen und korrigieren; unser Bericht sagt Ihnen pro Problem, wo Sie ansetzen.
Prüft der Check auch sehr lange Dokumente?
Ja, bis 20 MB Dateigröße. Bei sehr langen Dokumenten prüfen wir die ersten 200 Seiten im Detail, die Gesamtseitenzahl und Dokument-Eigenschaften wie Titel, Sprache und Tags werden immer komplett bewertet.
Was kostet der PDF-Check?
Nichts. Die Prüfung und der vollständige Bericht sind kostenlos. Sie bestätigen einmalig Ihre E-Mail-Adresse, dabei entsteht ein kostenloses Konto, in dem Ihre Berichte liegen. Wer regelmäßig Dokumente und Websites prüfen will, kann später ein Monitoring dazubuchen, muss aber nicht.
Eine Minute, und Sie wissen, woran Ihr PDF krankt
Kostenlos, ohne Installation, mit echtem Prüfergebnis und Behebungs-Anleitung statt Fachchinesisch.
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